IHK AGV Handwerk

20. Ausschreibung Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung 2019: „Persönlichkeit gefragt! Bildung, die Werte vermittelt und für Demokratie begeistert“

Berlin, 23. April 2019. Heute startet die Bewerbungsfrist für den „Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildung 2019“, den die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) dieses Jahr zum 20. Mal ausschreibt. Unterstützt wird der Preis von der Deutschen Telekom AG und der Deutschen Bahn AG.

Gesucht werden erfolgreiche Projekte, die junge Menschen auf ihrem Weg der Persönlichkeitsbildung unterstützen und ihnen die Fähigkeiten und das Interesse vermitteln, um unsere Demokratie aktiv mitzugestalten.

Bildungseinrichtungen haben die Möglichkeit, sich bis zum 15. August 2019 in einer von vier Kategorien zu bewerben:

 

▪ frühkindliche Bildung,

▪ schulische Bildung,

▪ berufliche Bildung oder

▪ hochschulische Bildung.

 

Eine Jury von Bildungsexpertinnen und -experten aus Unternehmen, Wissenschaft, Stiftungswesen und Politik wählt die Preisträger aus.

BDA-Vizepräsident und Juryvorsitzender Dr. Gerhard F. Braun erklärt hierzu: „Es macht mich sehr stolz, dass der Deutsche Arbeitgeberpreis für Bildung dieses Jahr sein 20. Jubiläum feiert. Die Arbeitgeber in Deutschland zeichnen mit diesem Preis seit 20 Jahren Best Practice-Beispiele aus, die unser Bildungssystem besser machen und Vorbildfunktion für andere Institutionen haben können. 2019 legen wir ganz bewusst den Schwerpunkt auf Persönlichkeitsbildung, Wertevermittlung und Demokratieerziehung. Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen in Europa und weltweit unterstreichen wir damit einmal mehr die politische Aktualität unseres Preises.“

Personalvorstand und Arbeitsdirektorin der Deutschen Telekom AG, Birgit Bohle, betont: „Die zunehmende Digitalisierung verändert unsere Welt rasant. Umso wichtiger, dass unser Bildungssystem junge Menschen auf dem Weg hin zu eigenständigen Persönlichkeiten unterstützt und ihnen ein Werte- und Kompetenzgerüst mitgibt, das ihnen auch in einer sich verändernden Welt Orientierung geben kann. Wir brauchen Persönlichkeiten, die Fakes von Fakten unterscheiden können, die sich engagiert einbringen und Verantwortung für sich und für andere übernehmen. Das gilt für uns als Unternehmen und für unsere Gesellschaft.“

Der Anmeldelink ist unter:

https://www.arbeitgeber.de/www/arbeitgeber.nsf/id/DE_Arbeitgeberpreis_fuer_Bildung  verfügbar.

Oder (-->hier) klicken.

Save the Date: 5. Kongress MINT ZUKUNFT SCHAFFEN am 11. Oktober in Stuttgart

Zusammen mit den Ministerien und der Initiative “MINT Zukunft schaffen“, veranstaltet der Arbeitgeberverband Südwestmetall zum 5. Mal mit seinen Partnern in Baden-Württemberg den landesweiten Kongress "MINT Zukunft schaffen" für Lehrkräfte.

Viele spannende Workshops rund um das Thema: Was braucht gute MINT-Bildung? - Strukturen, Inhalte und Kompetenzen, werden von verschiedenen Referenten aus Schule, Hochschule und Wirtschaft angeboten.

Mit der landesweiten Ehrung „MINT-freundliche und digitale Schule“ wird das Programm des MINT-Kongresses abgerundet.

Der Anmeldelink ist ab dem 10. Mai unter:  https://www.suedwestmetall-macht-bildung.de/  verfügbar.

 

Start der Bewerbungsphase: Jetzt als „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“ bewerben!

Ab sofort ist es für alle Schulen wieder möglich, sich als “MINT-freundliche Schule” zu bewerben. Gleichzeitig öffnet die Bewerbungsphase für das neues Signet „Digitale Schule“, auch für alle Schulformen.

Um für MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zu begeistern, sind hervorragende Schulen mit einem MINT-Schwerpunkt und ein ausgezeichneter MINT-Unterricht der Kern eines umfassenden Konzepts aus schulischen und außerschulischen Aktivitäten. Aus diesem Grund wurde in der Initiative „MINT Zukunft schaffen“ die Idee des Signets „MINT-freundliche Schule“ seit dem Jahr 2011 entwickelt und umgesetzt. „MINT-freundlichen Schulen“ sind als solche für Schüler, Eltern und Unternehmen erkennbar und von der Wirtschaft anerkannt.

Gemeinsames Ziel ist es, künftig Schulen jedweder Schulform, die willens und auf dem Weg sind, eine „MINT-freundliche Schule“ zu werden, in einen gemeinsamen Prozess einzubeziehen. Gewollt ist nicht einige wenige „Leuchttürme“ zu setzen, sondern vielmehr flächendeckend Schulen mit MINT-Schwerpunkten stärken. Als „MINT-freundliche Schule“ erhält die Schule einen Status, der von der deutschen Wirtschaft auf der Basis der Kriterien für die Dauer von drei Jahren anerkannt wird.

Dazu den Kriterienkatalog, inklusive Onlineformular unter https://mintzukunftschaffen.de/ehrung/  finden, bis zum 31. Mai  2019 (Einsendeschluss) ausfüllen. Bitte um Beachtung, dass es in diesem Jahr keine Möglichkeit einer Verlängerung der Bewerbungsfrist gibt.

Zusätzlich zur "MINT-freundlichen Schule" kann man sich auch auf das neue Programm "Digitale Schule" bewerben. Im Jahr 2017 wurde ein Kriterienkatalog zum Thema Digitalisierung für alle Schulen entwickelt. Der Kriterienkatalog "Digitale Schule" umfasst fünf Module: 1. Pädagogik & Lernkulturen, 2. Qualifizierung der Lehrkräfte, 3. regionale Vernetzung, 4. Konzept und Verstetigung, 5. Technik und Ausstattung. Informationen und Unterlagen dazu gibt es unter dem gleichen Link unter Punkt 5.

Angebot zur Berufsorientierung - Senior-Ausbildungsbotschafter gestalten Elternabende

Seit 2011 sind Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter an den Schulen in Baden-Württemberg unterwegs, um Schülerinnen und Schüler für eine betriebliche Ausbildung zu begeistern. Im Rahmen der landesweiten Initiative gibt es nun ein weiteres Angebot für Schulen und Eltern: 

Senior-Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter informieren Eltern zum Beispiel an Elternabenden über die Chancen der beruflichen Ausbildung. Senior-Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter sind Beschäftigte und Führungskräfte aus der Wirtschaft, die ihre berufliche Karriere mit einer betrieblichen Ausbildung begonnen haben und nun im Beruf erfolgreich sind.

Interessierte Schulen melden sich bei ihrem zuständigen regionalen Koordinator oder der Koordinatorin. Dieser/diese vermittelt zwischen Schulen und Unternehmen und stimmt die Einsätze mit beiden Seiten ab.

Wer sind Senior-Ausbildungsbotschafter und was ist ihre Aufgabe?

So wie die Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter den Schülerinnen und Schülern einen authentischen Einblick in ihre Ausbildungsberufe geben, sind die Senior-Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter die erfahrenen und kompetenten Ansprechpersonen der Eltern. Mit ihrem eigenen Werdegang  stehen sie  für die erfolgreiche Karriere mit Lehre. Sie berichten aus eigener Erfahrung, dass eine Ausbildung sehr gute Startmöglichkeiten in ein erfolgreiches Berufsleben und vielfältige Möglichkeiten im Anschluss bietet. Und sie zeigen, dass die betriebliche Praxis motivierend wirkt und die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen fördert.

Warum richtet sich die Initiative speziell an Eltern?

Eltern sind die zentralen Ratgeber ihrer Kinder bei der Berufswahl. Ihnen ist es wichtig, dass ihre Tochter/Ihr Sohn nach der Schule gute berufliche Perspektiven und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten hat.

Wie profitiert die Schule vom Einsatz der Senior-Ausbildungsbotschafter?

Mit einem oder mehreren Senior-Ausbildungsbotschaftern/-innen bei einem Elternabend können die Lehrkräfte zusätzliche Informationen und Erfahrungswerte aus erster Hand anbieten. Diese wichtige Ergänzung kann die Attraktivität des Elternabends erhöhen und Eltern motivieren, daran teilzunehmen.

Der Aufwand für die Lehrkräfte ist gering. Auswahl, Vorbereitung und Koordinierung der Senior-Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter übernimmt der regionale Koordinator/die Koordinatorin.

Links

www.ausbildungsbotschafter-bw.de

www.gut-ausgebildet.de

Download Flyer für Schulen

Download Flyer für Unternehmen

MeisterPOWER – Eine Online-Handwerkssimulation für den Unterricht

MeisterPOWER kurz erklärt

MeisterPOWER ist ein kostenloses Unterrichtsangebot der baden-württembergischen Handwerkskammern für allgemein bildende Schulen. Es setzt sich aus einer Lernsoftware sowie passgenauen Begleitmaterialien zusammen. Ziel von MeisterPOWER ist es, Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I auf spielerische Weise ökonomische Kompetenzen zu vermitteln und Abläufe in Betrieben erfahrbar zu machen. Darüber hinaus erhalten Schülerinnen und Schüler einen realitätsnahen Einblick in Tätigkeiten und Anforderungen von Handwerksberufen.

 

Kompetenzen und Bildungsplananbindung

Im Unterrichtskonzept MeisterPOWER werden inhalts- und prozessbezogene Kompetenzen aus dem Bildungsplan des Faches Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung vermittelt.

Die Lernsoftware umfasst zehn unabhängig voneinander spielbare Szenarien (Spieldauer: 45 bis 90 Minuten) mit klar definierten Aufgaben, Hilfestellungen und Feedback. Für jedes Szenario kann eindeutig nachvollzogen werden, welche Kompetenzen des Bildungsplans für das Fach Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung vermittelt werden. Die Themenblöcke können mit didaktischen Begleitmaterialien vertieft und reflektiert werden.

 

Wissenschaftliche Begleitung

Das Projekt wurde durch den Fachbereich „Serious Games – Kompetenzförderung durch adaptive Systeme“ (Jun.-Prof. Dr. Claudia Schrader) der Universität Ulm sowie durch den Fachbereich Wirtschaftsdidaktik (Prof. Dr. Claudia Wiepcke) der Pädagogischen Hochschule Weingarten wissenschaftlich begleitet.

 

Einsatz im Unterricht

MeisterPOWER ist eine Browser-basierte Lernsoftware. Es sind keine speziellen Computerkenntnisse oder vorherige Installation nötig. Gespielt wird über das Internet. Bei der regional zuständigen Handwerkskammer können kostenfreie Zugangsdaten sowie die Begleitmaterialien mit konkreten Vorschlägen zur Umsetzung im Unterricht angefordert werden.

Ergänzend können mit der regional zuständigen Handwerkskammer praktische Erkundungen der Berufs- und Arbeitsweltwelt realisiert werden.

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen erhalten Sie bei der Handwerkskammer in Ihrer Region sowie auf www.meister-power.de.

Download Flyer MeisterPOWER